Umweltverträglichskeitsprüfung (UVP) im Anmarsch
3.03.07 17:43
Alter: 13 yrs





Am 1.März 2007 wurde die Umweltverträglichskeitsprüfung (UVP) für die 3. Piste (Name: "Projekt Parallelpiste 11R/29L" ) vorgestartet. Bei einem Meeting am

Flughafen wurde der Terminplan vorgestellt:

 

1.) 1.3. 2007: Einreichung von 32 Ordnern der Umweltverträglichkeitserklärung (UVE) bei der UVP-Behörde Niederösterreichs in St. Pölten:

11 Ordner Technisches Projekt (Piste, Wege, Beschreibung, Feuerwache, Schnitte etc.),

5 Ordner Sonstiges (Berechnungen etc.)

13 Ordner UVE im Detail (Schutzgüter: z.B. Gutachten über Einflüsse auf Mensch, Tiere, Pflanzen, Umwelt etc.),

3 Ordner Variantenvergleich (der Lage der Piste),

Diese Ordnerpakete wurden neben der UVP-Behörde auch vertraulich an die 5 Standortgemeinden in NÖ (Schwechat, Rauchenwarth, Schwadorf, Klein-Neusiedl, Fischamend)

sowie an Ministerien, Umweltbehörden und in einer Ausgabe auch an das Dialogforum (Hr. Hesina) verteilt.

 

2.) März bis Ende Mai 2007: Vollständigkeitsprüfung der Unterlagen durch die obgenannten Empfänger (keine öffentliche Auflage). Ergebnis = Stellungnahmen

der Empfänger. Aufgrund dessen:

 

3.) Sommer 2007: Ergänzung der Unterlagen durch den Einreicher (Flughafen),

 

4.) Herbst 2007: für genau 6 Wochen öffentliche Auflage in den 5 niederösterreichischen Standort-Gemeinden (s.o.), nicht in Wien.

Möglichkeit von Stellungnahmen und Einsprüchen Betroffener (also auch von uns!).

Bürgerinitiativen brauchen dafür:

a.) einen entsprechenden Einspruchstext: kann angeblich relativ einfach, "laienhaft" formuliert sein und

b.) 200 Unterschriften Gemeinderats-Wahlberechtigter (Unterschriftsleitung nur innerhalb der 6 Wochen öffentlicher Auflage!) -> hier sind wir gefordert!

 

5.) Behörde erstellt eigene Umweltverträglichkeitsgutachten und prüft damit jene des Einreichers und prüft auch die Einwendungen der Betroffenen,

 

6.) Öffentliche Erörterung / mündliche Verhandlung (Termin?),

 

7.) Bescheid (vermutlich (Ende) 2008)

 

8.) Anschließend mögliche Berufungen (der Betroffenen) beim Umweltsenat.

 








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